Damit sich Ihr Flug mit Emirates so sicher und komfortabel wie möglich gestaltet, sollten Sie einen Blick auf die nachfolgenden Informationen für Passagiere und Ärzte werfen.
Praktische Ratschläge
Schließen Sie eine Reiseversicherung ab, mit der Sie ausreichende Deckung für die Behandlung und den Rücktransport besitzen. Die gilt insbesondere für Abenteuer-, Ski- und Tauchreisen.
Packen Sie sinnvoll. Zwei leichtere Koffer sind besser als ein einzelner schwerer, weil sich so Muskelverletzungen vermeiden lassen. In manchen Ländern gibt es Sicherheitsbestimmungen, die das Gewicht beschränken, das das Gepäckabfertigungspersonal heben darf.
Nehmen Sie Medikamente, die Sie regelmäßig benötigen, in Ihrem Handgepäck mit. Vergessen Sie nicht, die erforderlichen Rezepte mitzunehmen, und bitten Sie Ihren Hausarzt um eine schriftliche Bestätigung, dass Sie die entsprechenden Medikamente benötigen. So vermeiden Sie Probleme mit der Zollbehörde.
Informieren Sie sich über Importbeschränkungen für Ihre Medikamente, die im Zielland gelten können (z. B. Kodein bei der Einreise in die VAE oder Lomotil bei Reisen nach Japan).
Versuchen Sie, in der Nacht vor Ihrem Flug ausreichend zu schlafen, da dies erfahrungsgemäß den Stress und Jetlag-Probleme verringert.
Tragen Sie bequeme Kleidung, die für den Flug und Ihr Reiseziel geeignet ist.
Begeben Sie sich rechtzeitig zum Flughafen, damit Sie stressfrei einchecken und durch die Passkontrolle gehen können. Emirates schließt das Boarding-Gate 15 Minuten vor dem planmäßigen Abflug, um den rechtzeitigen Start sicherzustellen.
Impfungen
Die meisten Reisenden wurden zwar im Kindesalter geimpft, viele benötigen jedoch Auffrischimpfungen oder neue Grundimmunisierungen. Sprechen Sie 4-6 Wochen vor der Abreise mit Ihrem Arzt (bei kurzfristigen Reisen auch später), um herauszufinden, ob Sie noch Impfungen brauchen. Alternativ können Sie hierzu auch unsere
Suche nach Impfempfehlungen für Ihre Reiseziele verwenden. Denken Sie daran, Ihren Impfpass auf die Reise mitzunehmen.
Schwangerschaft
Wenn Sie schwanger sind und nach der 28. Schwangerschaftswoche noch reisen möchten, ist eine ärztliche Bescheinigung bzw. ein Schreiben eines qualifizierten Arztes oder einer Hebamme erforderlich, das Folgendes bestätigt:
einen normalen Schwangerschaftsverlauf
das voraussichtliche Entbindungsdatum
eine gute gesundheitliche Verfassung
dass kein bekannter Grund einer Flugreise entgegensteht
Bitte beachten Sie, dass sich Emirates unter bestimmten Voraussetzungen das Recht vorbehält, Schwangeren ohne entsprechende Bescheinigung die Mitreise im Flugzeug zu verweigern.
Wenn es sich bei Ihrer Schwangerschaft um eine Mehrlingsschwangerschaft handelt, dürfen Sie nach der 32. Schwangerschaftswoche nicht mehr fliegen. Bei Einzelschwangerschaften sind Flugreisen nach der 36. Schwangerschaftswoche nur nach vorheriger Genehmigung durch die medizinische Abteilung von Emirates zulässig.
Grundsätzlich sollten Sie bedenken, ob in Ihrem Zielland die erforderliche medizinische Versorgung gegeben ist, wenn Probleme mit Ihrer Schwangerschaft auftreten. So sollte man während einer Schwangerschaft Reisen an abgelegene Orte vermeiden.
Auch schweres Heben sollte während der Schwangerschaft vermieden werden, weshalb Sie mit Ihrem Gepäck vorsichtig sein müssen.
Wie jeder andere Reisende wird auch Schwangeren empfohlen, eventuell benötigte Medikamente in ausreichender Menge mitzuführen. Denken Sie bitte daran, dass bestimmte Medikamente, beispielsweise manche Impfungen und Medikamente zur Malaria-Prophylaxe, nicht für Schwangere geeignet sind. Falls für Ihr Zielland eine solche Prophylaxe erforderlich ist, sollten Sie die Reise auf einen Zeitpunkt nach der Entbindung verschieben.
Medizinische Standardbescheinigung für schwangere Flugreisende herunterladen (PDF)
Reisen mit Neugeborenen
Flugreisen innerhalb der ersten sieben Lebenstage sind nicht erlaubt. Die einzige Ausnahme bilden Reisen mit dem Ziel der medizinischen Notfallbehandlung unter Vorlage eines abgezeichneten MEDIF-Formulars (Medical Information for Fitness to Travel or Special Assistance, Medizinische Daten hinsichtlich der Reisefähigkeit oder speziellen Versorgung).
Bekannte Gesundheitsprobleme
Wenn Sie bekannte Gesundheitsprobleme wie Diabetes, Asthma, Herzkrankheiten, Epilepsie oder sonstige chronische Krankheiten haben, finden Sie nachfolgend einige Tipps, die Ihnen dabei helfen sollen, Ihre Reise gesund zu verbringen.
Suchen Sie spätestens vier bis sechs Wochen vor der Abreise Ihren Arzt auf. Dieser sollte sicherstellen, dass Sie reisefähig sind und Ihnen ggf. benötigte Medikamente verschreiben.
Bitten Sie Ihren Arzt um ein Schreiben, in dem Ihre gesundheitlichen Probleme und die übliche Behandlung (einschließlich spezieller Medikamente und deren Dosierung) beschrieben werden.
Nehmen Sie eine ausreichende Menge der benötigten Medikamente mit und transportieren Sie diese in Ihrem Handgepäck. Bitte beachten Sie, daß wir keine Medikamente kühlen können. Tragen Sie bitte Sorge das Sie in diesem Fall eine Kühltasche oder Vakuum Flasche zur Verfügung haben.
Stellen Sie sicher, dass Ihre Impfungen auf dem aktuellen Stand sind und nehmen Sie Ihren Impfpass mit.
Überprüfen Sie Ihren Versicherungsschutz, um sicherzustellen, dass Sie auf Auslandsreisen versichert sind und Anspruch auf Rücktransport haben.
Passagiere mit besonderen Bedürfnissen
Viele Menschen mit körperlichen Einschränkungen können sicher und komfortabel mit uns reisen. Damit wir uns bestmöglich auf Ihre Bedürfnisse einstellen können, informieren Sie bitte Ihr Reisebüro über den Grad Ihrer Behinderung und darüber, welche Art von Unterstützung Sie von uns vor, während und nach dem Flug benötigen. Bitte unterrichten Sie Emirates bei der Buchung bzw. spätestens 48 Stunden vor dem Abflug über besondere Bedürfnisse.
Blinde oder sehbehinderte Fluggäste
Blinde oder sehbehinderte Fluggäste dürfen in der Regel nach Rücksprache mit dem Sicherheitspersonal am Flughafen einen Stock oder ein sonstiges Hilfsgerät mit in die Kabine nehmen. Der Stock muss jedoch vor dem Start und der Landung unter dem Sitz oder im Gepäckfach verstaut werden. Er muss flach auf dem Boden liegen und darf nicht den Notausgang versperren oder in den Gang ragen.
Taube oder hörgeschädigte Passagiere
Bitte informieren Sie unsere Reservierungsabteilung, wenn Sie taub oder hörgeschädigt sind, damit wir Ihnen im Fall einer Flugverspätung oder einer Änderung des Abflug-Gates nach dem Einchecken helfen können.
Sprachgeschädigte Passagiere
Bitte teilen Sie unserer Reservierungsabteilung mit, wenn Sie sprachgeschädigt sind. Sollten Sie Hilfe beim Check-in oder beim Boarding benötigen, benachrichtigen Sie bitte unsere Reservierungsabteilung 72 Stunden vor dem Abflug darüber, damit die entsprechenden Vorkehrungen getroffen werden können.
Geistig und körperlich Behinderte
Emirates ist Passagieren, die Unterstützung benötigen, gerne dabei behilflich, sich im Flughafen zurechtzufinden. Bitte unterrichten Sie unsere Reservierungsabteilung 72 Stunden vor dem Abflug, um einen entsprechenden Service zu beantragen. Unsere Kundenservice-Mitarbeiter am Flughafen helfen Ihnen gerne weiter, können Ihnen jedoch keine ununterbrochene Betreuung bieten. Sollten Sie eine ununterbrochene Betreuung benötigen, möchten wir Sie bitten, sich selbst um eine entsprechende Begleitung zu kümmern. Emirates übernimmt keine Verantwortung für die Bereitstellung einer Betreuung an Bord, die gegen gesundheitliche, sicherheitstechnische oder hygienische Anforderungen verstößt.
Passagiere, die Begleitung benötigen
In folgenden Fällen ist es erforderlich, dass Passagiere über eine eigene Begleitung verfügen:
Bei Passagieren, die liegend oder in einem Brutkasten transportiert werden müssen oder medizinische Versorgung während des Flugs benötigen. (Die Begleitperson muss in der Lage sein, die persönlichen und medizinischen Bedürfnisse des Patienten zu erfüllen.)
Bei Passagieren, die aufgrund einer geistigen Behinderung Sicherheitsanweisungen nicht verstehen bzw. nicht befolgen können.
Bei Passagieren, die das Flugzeug im Notfall nicht selbständig verlassen können.
Bei Passagieren, die hochgradig hörgeschädigt oder sehbehindert sind und nicht mit den Mitarbeitern der Fluggesellschaft kommunizieren können.
Informationsblatt für medizinisches Begleitpersonal herunterladen (PDF)
Formular mit medizinischen Informationen zur Reisetauglichkeit (MEDIF, Medical Information for Fitness to Travel)
Sie sollten ein MEDIF-Formular ausfüllen bzw. von Ihrem Arzt ausfüllen lassen, wenn Sie in letzter Zeit erkrankt waren, eine Verletzung erlitten haben, sich einer Operation unterziehen mussten oder einen längeren Krankenhausaufenthalt hatten. Das Formular kann bei Passagieren erforderlich sein, die spezielle Services anfordern. Hierzu zählen beispielsweise:
Bereitstellung von Sauerstoff
Krankentrage
Ärztliche Begleitung oder ärztliche Behandlung während des Flugs
Mitführung von medizinischen Ausrüstungsgegenständen bzw. Instrumenten.
Der Ihren Arzt betreffende Teil des MEDIF-Formulars sollte auf der Grundlage einer Untersuchung innerhalb der letzten 14 Tage vor Abflug ausgefüllt werden. Emirates muss unverzüglich darüber in Kenntnis gesetzt werden, wenn sich Ihr Gesundheitszustand vor der Reise ändert. Das MEDIF-Formular muss spätestens 48 Stunden vor dem Abflug eingereicht werden.
MEDIF-Formular herunterladen (PDF)
Medizinischer Ausweis für Vielflieger (FREMEC, Frequent Travellers Medical Card)
Um Passagieren mit einem stabilen Krankheitszustand, einer Behinderung oder besonderen Bedürfnissen die Reise zu erleichtern, bietet Emirates nun den medizinischen Ausweis für Vielflieger (FREMEC, Frequent Travellers Medical Card) an. Auf dieser Karte sind Ihre besonderen Bedürfnisse registriert, sodass Sie nicht für jeden einzelnen Flug eine medizinische Genehmigung beantragen müssen. Die FREMEC-Karte ist für Erwachsene und Kinder erhältlich und gilt fünf Jahre ab Ausstellungsdatum, unter der Voraussetzung, dass Sie Emirates unverzüglich über jede Änderung Ihres Gesundheitszustands in Kenntnis setzen.
Weitere Informationen zu den Bedingungen und dazu, wie Sie eine solche FREMEC-Karte beantragen können, erhalten Sie von Ihrem Reisebüro oder von Ihrer Emirates-Niederlassung.
Unterstützung für Passagiere mit eingeschränkter Mobilität
Rollstühle am Flughafen: Emirates kann veranlassen, dass Sie in einem Rollstuhl vom Check-in zum Boarding-Gate bzw. am Flugziel vom Flugzeug zur Ankunftshalle gebracht werden. Bitte informieren Sie uns spätestens einen Tag vor dem Abflug (besser jedoch bereits bei der Buchung), wenn Sie diesen Service in Anspruch nehmen möchten.
Mitnahme des eigenen Rollstuhls: Wir können Ihren Rollstuhl bzw. Ihre Gehhilfe auf dem Flug mitnehmen. Es gelten jedoch gewisse Größen- und Gewichtsbeschränkungen, nach denen Sie sich bereits bei der Buchung im Reisebüro erkundigen sollten. Sofern ausreichend Stauraum verfügbar ist, werden zusammenfaltbare Rollstühle und Gehhilfen in der Kabine des Flugzeugs mitgeführt. Ist dies nicht möglich, werden sie im Frachtraum transportiert. Alle Rollstühle und Gehhilfen werden kostenfrei transportiert und nicht auf das zulässige Freigepäck angerechnet.
Wenn Sie einen Elektrorollstuhl haben, müssen Sie vor dem Abflug einige Sicherheitsmaßnahmen treffen. Bitte informieren Sie sich bereits bei der Buchung über die erforderlichen Maßnahmen.
Sehbehinderte oder hörgeschädigte Passagiere: Wenn Sie Hilfe vor Ort benötigen oder zum Flugzeug bzw. vom Flugzeug zur Ankunftshalle begleitet werden müssen, teilen Sie dies bitte Ihrem Reisebüro mit und füllen Sie ein MEDIF-Formular aus oder reichen Sie eine ärztliche Bescheinigung ein.
Informationen für Ärzte
Bei der Untersuchung eines Patienten auf seine Flugreisefähigkeit und beim Ausfüllen eines MEDIF-Formulars ist Folgendes zu berücksichtigen:
Verringerter Luftdruck (Der Luftdruck in der Kabine ändert sich zwischen 15-30 Minuten nach dem Start und vor der Landung deutlich. Die damit verbundene Gasexpansion und -kontraktion kann Schmerzen und Drucksymptome hervorrufen.)
Geringerer Luftsauerstoffgehalt. (Der Kabinendruck entspricht einer Höhe von 1.800 bis 2.500 m über dem Meeresspiegel und der Luftsauerstoffgehalt ist um etwa 20 % geringer als am Boden.)
Sollte die gesundheitliche Verfassung einer Personderart sein, dass sie den Flug ohne umfassende medizinische Betreuung an Bord möglicherweise nicht sicher übersteht oder das Flugzeug bei einem Notfall nicht verlassen kann, darf sie keine Flugreise unternehmen. Emirates wird zwar jeden Fall im Einzelnen prüfen, unter den folgenden Bedingungen ist jedoch ein Transport ausgeschlossen:
Schwere Anämie
Schwerwiegende Fälle von Mittelohr- und Nebenhöhlenentzündung
Akute, ansteckende oder übertragbare Krankheiten
Kongestive Herzinsuffizienz oder sonstige zyanotische Zustände, die nicht vollständig unter Kontrolle sind.
Herzinfarkt (innerhalb von 2 Wochen nach Auftreten bei Herzinfarkt ohne Komplikationen, 6 Wochen bei Herzinfarkt mit Komplikationen)
Schwerwiegende Erkrankung der Atemwege oder kurz zuvor aufgetretener Pneumothorax^
Verletzungen des Magen-Darm-Trakts, die Erbrechen von Blut, Teerstuhl oder Verstopfung hervorrufen können.
Bestimmte kurz zuvor vorgenommene chirurgische Eingriffe (innerhalb von 10 Tagen bei einfachen Bauchoperationen und innerhalb von 21 Tagen bei Brustoperationen bzw. invasiven, nicht laserbasierten Augenoperationen)
Kieferbrüche mit Drahtfixierungen (soweit die Reise nicht in ärztlicher Begleitung erfolgt)
Instabile psychiatrische Erkrankungen (soweit die Reise nicht in ärztlicher Begleitung oder unter Verabreichung geeigneter Medikamente erfolgt)
Unkontrollierte Anfälle (soweit die Reise nicht in ärztlicher Begleitung erfolgt)
Kurz zuvor erfolgte Einführung von Luft in Körperöffnungen zu Diagnose- oder Therapiezwecken (innerhalb von 7 Tagen)
Hinweise zu anderen besonderen Bedingungen:
Allergien: Es muss ein MEDIF-Formular ausgefüllt werden, wenn Ihr Patient eine lebensbedrohliche Lebensmittelallergie hat, die eine Behandlung auf dem Flug erfordern kann. Dies gilt insbesondere, wenn der Patient ggf. auf das Vorhandensein von Lebensmittelspuren in der Luft reagiert. Bitte beachten Sie, dass Emirates nicht garantieren kann, dass die Menüs frei von Erdnussspuren ist.
Asthma: Entsprechende Medikamente müssen im Kabinengepäck mitgeführt werden. Vernebler müssen über eine eigene Energiequelle verfügen. Inhalatoren mit Spacer sind eine effektive Alternative zur Verwendung an Bord.
Knochenbrüche: Bei allen frischen Röhrenknochenfrakturen und Vollgips am Bein ist eine ärztliche Bescheinigung erforderlich. Der Gips sollte bei frischen Verletzungen (bis zu 48 Stunden), die innerhalb des Gipses während eines langen Flugs anschwellen könnten, aufgeschnitten werden. Alle Gipse müssen mindestens 48 Stunden alt sein. Zusätzliche Beinfreiheit zur erhöhten Lagerung von Beinen ist in der Economy Class nicht verfügbar. Es kann jedoch ein Sitzplatz am Gang reserviert werden. Bitte vermerken Sie, ob sich die Verletzung auf der linken oder rechten Seite befindet.
Lungen- oder Herzkrankheiten: Bei Herz-Lungen-Krankheiten, die zu Atemnot führen, wenn der Patient mehr als 100 Meter auf ebenem Boden gehen muss, oder die im Krankenhaus bzw. zu Hause (oder auf einem vorherigen Flug) die Gabe von Sauerstoff erforderlich machten, sollte ggf. zusätzlicher Sauerstoff mitgeführt werden. Der regulär im Flugzeug mitgeführte Sauerstoff ist nur für die Verwendung im Notfall vorgesehen. Bei schwerwiegenden Herz-Lungen-Erkrankungen sowie für Patienten, die ununterbrochen mit Sauerstoff versorgt werden müssen bzw. eine Krankenliege oder einen Brutkasten benötigen, ist ein aktueller, detaillierter medizinischer Befund zusammen mit der ärztlichen Bescheinigung vorzulegen. (Eine Kopie der Unterlagen für die Überweisung an einen Facharzt oder ein Krankenhaus sind hierfür in der Regel ausreichend).
Körperliche Behinderungen: Wenn der Patient einfach nur einen Rollstuhl bis zur Flugzeugtür benötigt, ist es nicht erforderlich, das MEDIF-Formular auszufüllen. Die Regeln für die zivile Luftfahrt erfordern jedoch, dass alle Passagiere das Flugzeug mit der Sessellehne in aufrechter Position benutzen können.
Unheilbare Krankheiten: Passagiere im fortgeschrittenen Stadium einer unheilbaren Krankheit müssen in der Regel von einem Arzt oder einer Krankenschwester begleitet werden.
Versorgung auf dem Flug: Das Bordpersonal von Emirates ist nur in Erste-Hilfe-Maßnahmen geschult und kann nicht die Aufgaben von Pflege- und Begleitpersonal für kranke Passagiere übernehmen.
Begleitpersonen: Begleitpersonen sollten sicherstellen, dass sie alle erforderlichen Dinge für die Versorgung ihres Patienten mitführen. Sie sind dafür verantwortlich, sich um alle Bedürfnisse ihres Patienten zu kümmern. Aufgrund der geltenden Bestimmungen zur Handhabung von Nahrungsmitteln kann unser Bordpersonal hierbei nicht behilflich sein.
Die britischen Zivilluftfahrtbehörden (UKCAA) haben für Ärzte eine Richtlinie zur Beurteilung der Flugtauglichkeit ihrer Patienten herausgegeben.
Laden Sie das PDF herunter.
Informationen zur Sauerstoff-Langzeittherapie
Emirates kann zusätzlichen Sauerstoff für Ihren Flug bereitstellen, falls Ihr Arzt bestimmt hat, dass Ihnen dieser Sauerstoff durch eine Nasenkanüle zugeführt werden muss. Dieses System ermöglicht es Ihnen, problemlos zu sprechen, zu essen und zu trinken, während es Sie mit dem erforderlichen Sauerstoff versorgt. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Passagierinformationen zur Sauerstoff-Langzeittherapie (PDF, Englisch).
Reiseapotheke
Im Folgenden finden Sie eine Liste nützlicher Dinge, die Sie auf Ihren Reisen mitführen sollten. Sie können diese Liste gemäß den Anforderungen Ihrer Reise, Ihrer geplanten Aktivitäten und Ihrer Krankengeschichte anpassen. In Apotheken sind fertige Reiseapotheken erhältlich.
Ihre regulären Medikamente (denken Sie daran, dass Sie im Ausland ein Begleitschreiben Ihres Arztes zu diesen Medikamenten mitführen sollten)
Impfpass
Reiseversicherung einschließlich Auslandskrankenversicherung
Digitales Fieberthermometer
Schmerzmittel (Paracetamol, Aspirin, Ibuprofen)
Medikamente zur Neutralisierung der Magensäure
Topische Antiseptika/Antibiotika
Antihistaminika
Verbandmaterial und Pflasterverbände
Mückenschutzmittel
Malariatabletten, falls verschrieben
Sonnenschutzmittel
Elektrolyt-Pulver