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Nach Ihrer Ankunft

Nach Ihrer Ankunft

Bei Auslandsreisen besteht ein gewisses Gesundheitsrisiko. Sie können sich schützen, indem Sie einige Vorkehrungen treffen und einfache Verhaltensregeln befolgen.

Essen und TrinkenInsektenstiche und Tierbisse
JetlagGerätetauchen

Essen und Trinken

Krankheitserreger werden auch durch Essen übertragen, das dem äußeren Anschein nach frisch ist und hervorragend schmeckt. Ergreifen Sie folgende Maßnahmen, damit Sie auf Ihrer Reise gesund bleiben:

  • Waschen Sie sich vor jeder Mahlzeit oder bevor Sie mit Essen in Berührung kommen, die Hände mit Wasser und Seife.
  • Stellen Sie sicher, dass Geschirr und Besteck sauber sind.
  • Essen Sie möglichst nur gekochte Speisen, die gut erhitzt wurden.
  • Verzehren Sie Speisen möglichst sofort nach dem Kochen. Wenn Speisen nach dem Kochen längere Zeit stehen, oder wenn Sie Speisen im Kiosk am Straßenrand kaufen, besteht eine höhere Ansteckungsgefahr. 
  • Entscheiden Sie sich für Getränke in verschlossenen Flaschen oder Dosen und vermeiden Sie Fruchtsäfte, die mit Leitungswasser verdünnt sein könnten.
  • Verzichten Sie auf Eis in den Getränken, weil es meist mit Leitungswasser hergestellt wird, das in manchen Regionen verunreinigt sein kann. 
  • In Leitungswasser gewaschene Salate und Obst können ebenfalls Krankheitserreger enthalten. Meist ist zu empfehlen, nur Speisen zu verzehren, die ausreichend gekocht sind oder geschält werden können.

Insektenstiche und Tierbisse

Insektenstiche und Tierbisse können schmerzhaft sein, allergische Reaktionen auslösen und sich entzünden. Durch einige werden Krankheiten wie Malaria oder Tollwut übertragen. Vermeiden Sie auf Ihrer Reise Insektenstiche und Tierbisse, indem Sie einige wenige einfache Regeln befolgen:

  • Achten Sie bei der Auswahl der Unterkunft darauf, dass die Fenster mit Fliegengittern ausgestattet sind.
  • Tragen Sie Insektenschutzmittel auf freiliegende Hautflächen auf.
  • Verwenden Sie in Ihrem Zimmer Insektizide, bevor Sie zu Bett gehen.
  • Halten Sie sich nach dem Einsetzen der Abenddämmerung möglichst nicht mehr im Freien auf.
  • Inspizieren Sie vor dem Anziehen Ihre Schuhe, wenn Sie sich in Gebieten aufhalten, in denen Skorpione, Schlangen, Spinnen usw. vorkommen.
  • Halten Sie sich von Tieren fern und spielen Sie nicht mit ihnen.

Jetlag

Bei Flügen über mehrere Zeitzonen hinweg kommt es durch die Differenz zwischen der Ortszeit und der inneren Uhr des Menschen zu einem Jetlag. Der menschliche Körper kann seinen Tagesrhythmus wieder anpassen. Dafür benötigt er pro gereister Zeitzone ca. einen Tag. Die meisten Menschen empfinden Reisen in westliche Richtung (verlängerter Tag) als weniger problematisch als in östliche Richtung (verkürzter Tag). Jetlag kann durch zu wenig Schlaf vor der Reise verstärkt werden.

Übliche Anzeichen für einen Jetlag sind Müdigkeit, Kopfschmerzen, Einschlafstörungen und Appetitlosigkeit. Jetlag-Effekte lassen sich zwar nicht gänzlich vermeiden, können aber abgemildert werden, indem Sie mindestens vier Stunden vor dem Schlafengehen auf koffeinhaltige Getränke verzichten, um durchschlafen zu können.

Ruhen Sie sich am ersten Tag nach Ihrer Ankunft aus und passen Sie sich den örtlichen Begebenheiten an, damit sich Ihre innere Uhr auf den neuen Tagesrhythmus einstellen kann:

  • Wenn Sie Richtung Osten gereist sind, gehen Sie am Morgen nach Ihrer Ankunft in der Sonne spazieren. Das Sonnenlicht hilft bei der Umstellung Ihrer inneren Uhr.
  • Essen Sie zu den vor Ort üblichen Zeiten und nehmen Sie nach 16:00 Uhr kein Koffein zu sich.
  • Schlafen Sie während der Nacht. Tagsüber sollten Sie nur kurz schlafen, wenn Sie sehr müde sind.
  • Nehmen Sie regelmäßig leichte Kost zu sich. Bei manchen Speisen schläft man besser ein, beispielsweise Kohlenhydrate und Milch, während Speisen mit einem hohen Proteingehalt eher wach halten.
  • Alkohol sollte vermieden werden, weil man dann zwar schläfrig wird, aber die normalen Schlafmuster durch reduzierte REM-Aktivität im Schlaf gestört werden.

Gerätetauchen

Der Höhendruck im Flugzeug entspricht 1800 bis 2550 m Seehöhe. Damit erhöht sich im Vergleich zum Meeresniveau das Risiko der Dekompressionskrankheit.

  • Lassen Sie in der Dekompressionstabelle Raum für Puffer.
  • Tauchen Sie nicht, wenn Sie sich nicht wohl fühlen.
  • Der Abstand zwischen dem letzten Tauchgang und dem Rückflug sollte mindestens 12 Stunden betragen. Wenn Sie mehr als einen Tauchgang pro Tag absolviert haben, sollten Sie den zeitlichen Abstand zum Flug noch vergrößern, um das Auftreten der Dekompressionskrankheit zu verhindern.